Unsere Liebe zum Tanzen hat uns 1996 auch privat zusammengebracht. Schon bald war klar: Der argentinische Tango ist der Tanz, mit dem wir uns wohl fühlen, der unser größtes Interesse und unsere Begeisterung weckt.
Inzwischen ist der Tango ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens geworden. Neben unseren ursprünglichen Berufen (Hans ist Architekt, Suzan ist Psychologin) sind wir seit 2002 als Tangolehrer tätig. Als wir anfingen, gemeinsam zu tanzen, hatte Hans das Turniertanzen in den Standardtänzen aufgegeben und gerade eine Ausbildung zum Tanzsporttrainer abgeschlossen. Irmel Weber war unsere erste Tangolehrerin.
Es folgten viele Unterrichtsstunden bei namhaften argentinischen Lehrern, der Besuch von Tangofestivals, Reisen nach Buenos Aires. Dies ist für uns bis heute ein sehr angenehmer Teil unserer kontinuierlichen Fortbildung. Wir versuchen, die Struktur und “Sprache” des Tango mit seinen kulturellen und sozialen Wurzeln und Entwicklungen immer noch besser zu verstehen und dies auch in unserem Unterricht weiterzugeben.
Wir treten als Showpaar auf und haben in der Vergangenheit eine zeitlang auch an Wettbewerben teilgenommen (z.B. mehrmalige Finalisten beim Tango Argentino-Wettbewerb der German Open Championships in Mannheim und Stuttgart).
Ebenso waren wir Mitglieder von BerlinTango, einer Initiative, die Berliner Tangoschaffende und Tangokünstler zusammenbringen wollte, um sich in gemeinsamen Projekten zu präsentieren und damit den Tango in Berlin zu stärken. Höhepunkt, aber leider auch das Ende dieser Initiative, war die Realisierung der Bühnenshow “Ilusión de Tango”, in der wir 2006 in der Akademie der Künste in Berlin getanzt haben.
Unser Tanzen ist – wenn man es stilistisch einordnen möchte – wohl am ehesten dem “Tango de Salon” zuzuordnen und zeichnet sich aus durch Klarheit und Eleganz.